Ächtzende Töne meines Digitalradioweckers rissen mich aus meinen Träumen: Ich bin wach. Leider. Wahrscheinlich hätte ich in diesem Moment alles dafür gegeben um noch ein bisschen weiterzuschlafen, doch irgendetwas hinderte mich daran. Während meine Augen den alltäglichen Seh-Betrieb wieder aufnahmen, wurde mir schlagartig klar, warum ich doch aufstehen wollte. Die Vorstellung an zwitschernde Vögel und flatternde Schmetterlinge lockte mich aus dem Bett. Als ich jedoch die Jalousinen hochließ, erschütterte mich die nackte Wahrheit: Anstatt des im Wetterbericht vorhergesagten Frühlingstages erwartete mich ein veregneter, grauer Morgen.
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