Die Mutter von Prosper und Bonifazius erzählte ihren Söhnen immer viel von Venedig. Sie schwärmte von der Magie der Stadt des Mondes. Nach dem Tod ihrer Mutter haben die beiden Jungen niemandem mehr, außer Tante Esther und Onkel Maximilian Hartlieb. Esther hat beschlossen, den sechsjährigen Bonifazius zu adoptieren, während Prosper in ein Waisenhaus geschickt werden soll. Kurzerhand bricht Prosper aus dem Heim aus, holt seinen kleinen Bruder und flieht mit ihm zum Bahnhof. In einem Zug, der nach Süden fährt, reisen sie als blinde Passagiere nach Venedig. Dort irren sie als einsame Straßenkinder durch die Gassen der Stadt. Schon bald bekommt Bo eine schlimme Erkältung. Als Prosper in einer Apotheke Hustensaft klauen will, erwischt der Apotheker ihn. Schnell flüchten die beiden Brüder, doch der Apotheker ist ihnen dicht auf den Fersen. Durch einen Fremden mit schwarzer Vogelmaske, der kaum älter ist als Propser, werden sie gerettet. Die beiden Brüder flüchten sich in einen schmutzigen Hauseingang, wo sie von ihrem mysteriösen Retter gefunden werden. Er stellt sich als „Herr der Diebe“ vor. Sofort ist Bo begeistert von dem Sechzehnjährigen, während Prosper eher misstrauisch wirkt. Schließlich überredet Bo seinen großen Bruder mit dem „Herr der Diebe“ in das „Sternenversteck“ zu fliehen. Es ist ein verlassenes Kino namens Stella, in dem bereits drei Kinder Unterschlupf gefunden haben. Ein Mädchen, das von allen wegen ihrem dünnen, stacheligen Zopf nur Wespe genannt wird, ein dunkelhäutiger Junge namens Mosca und ein Junge, der dank seiner stacheligen Haare nur Riccio (italienisch für „Igel“) genannt wird. Schon bald nehmen die Kinder Prosper und Bo auf und sie wachsen zu einer kleinen Familie zusammen. Von Barbarossa, einem fiesen Schwarzmarkthändler, bekommen sie einen Auftrag. Einer seiner Kunden sucht einen Dieb, der etwas für ihn „besorgt“. Prosper will Scipio, dem Herr der Diebe, nichts von dem Auftrag erzählen, doch Riccio plaudert alles aus. Begeistert nimmt Scipio den Auftrag an und beschließt, dass seine Freunde ihm diesmal helfen dürfen. Mit ihrem Auftraggeber treffen die Freunde sich im Beichtstuhl einer Basilika. Sie sollen für den alten Mann aus dem Haus von Ida Spavento einen alten Holzflügel stehlen. Zwar ist es ihnen ein Rätsel warum, aber der Mann verspricht ihnen viel Geld als Bezahlung. Also beschließen sie, so schnell wie möglich in das Haus einzubrechen. Bei dem Privatdetektiv Victor Getz unterdessen finden sich Tante Esther und Onkel Maximilian Hartlieb ein und berichten dem Detektiv von den Geschehnissen. Victor nimmt den Auftrag an und sucht die beiden Jungen in Venedig. Tatsächlich entdeckt er nach einiger Zeit eine Spur, die ihn zu den Kindern führt. Er geht zu Dottor Massimo, dem Besitzer des verlassenen Kinos und will sich die Schlüssel holen. Der Dottore ist bereit sie ihm auszuhändigen. Als plötzlich der Sohn des Dottore den Raum betritt, erkennt Victor in ihm den „Herr der Diebe“. Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt. Scipio rennt zum verlassenen Kino, um seine Freunde zu warnen. Tatsächlich schafft er es und die Kinder überwältigen Victor und nehmen ihn gefangen. Gefesselt schließen sie ihn auf der ehemaligen Toilette des Kinos ein. Eines Tages erzählt der Gefangene ihnen, dass Scipio nicht der ist, für den er sich ausgibt. Sie wollen ihm nicht glauben und gehen zu der Adresse, die Victor ihnen genannt hat. Tatsächlich treffen sie ihren geliebten Anführer dort an, in pikfeiner Kleidung und von Hausmädchen umgeben. Wütend und enttäuscht beschließen sie Scipio für immer aus ihrem Leben zu verbannen und wollen auch den Einbruch allein wagen. In der Zeit bricht Victor geschickt aus seinem improvisierten Gefängnis aus. Tatsächlich wagen die Kinder es und brechen in Ida Spaventos Villa ein. Alles läuft nach Plan, niemand scheint da zu sein, nicht einmal die dicke Haushälterin. Den Flügel finden sie nicht, doch sie treffen auf Scipio, der den Einbruch seinerseits ausführen wollte. Wütend schicken sie ihn weg, doch dann werden sie von der Besitzerin des Hauses, Ida Spavento, überrascht, die mit einem Gewehr ins Zimmer stürmt. Scipio entreißt ihr die Waffe, doch diese ist nicht einmal geladen. Nachdem die Kinder sie davon überzeugen konnten, dass sie nur den alten Holzflügel wollten, übergibt Ida ihnen den Flügel und führt sie in die Küche. Dort erzählt sie ihnen die Geschichte der Herkunft des Flügels. Angeblich stammt er von einem verzauberten Karussell, dem Karussell der Barmherzigen Schwestern, das alte Menschen zu Kindern und Kinder zu Erwachsenen machen konnte. Scipio ist fest entschlossen, auf dem Karussell zu fahren, um seinem Vater endlich die Meinung sagen zu können. Sie organisieren ein Treffen mit ihrem Auftraggeber um Mitternacht in der Lagune. Und sie folgen ihm stundenlang mit einem Motorboot übers Wasser, bis sie zur Isola Secreta, zur verbotenen Insel gelangen. Ein großes Abenteuer voller Risiken beginnt für die Freunde …


am 2. Februar 2011
herr der ringe finde ich besser, aber gute Webseite
am 2. Februar 2011
herr der ringe finde ich besser aber trotzdem guter film und gute Webseite!