Marie Sophie Nuhn 8G1

Das Internet…

Ein Thema, bei dem jeder Teenager denkt, dass er schon genügend wüsste. Ein Thema, was viele Menschen unterschätzen. Doch das Internet ist weit aus mehr als nur das, was man bei Google und Ecosia findet. Es ist das Internet, vor dem selbst Geheimdienste scheitern. Das Darknet oder auch bekannt als Darkweb.

Dort gibt es alles, was kriminelle Herzen höher schlagen lässt. Von Drogen bis Auftragskiller ist alles dabei. Doch warum existiert dieses sogenannte „unsichbare“ Internet? Es dient dazu, dass sich Kriminelle anonym illegale Produkte kaufen, miteinander komunizieren und sich Kinderpornografie anschauen können. Wer in das Darknet möchte, kann allerdings nicht einfach bei Google „Darknet“ eingeben und die Seite erscheint — Nein!

Man muss von einer Person, die bereits im Darknet registriert ist, eingeladen werden. Diese müssen allerdings bestimmte Privilegien haben. Oder man lädt sich den Tor-Browser herunter. Im Darknet gibt es keine Website-Namen. Um auf die verschiedenen Webseiten zu kommen, muss man komplexe Zahlenkombinationen, die mit „.onion“ enden, eingeben. Dieser Website gab man einen Namen. Sie ist jetzt als „Hidden Wiki“ bekannt. Dort sieht man eine Liste mit allen möglichen Links von verschiedenen Websiten, fein säuberlich nach Thema sortiert. Vom Waffenhandel bis zur Erotik ist alles dabei.

Meistens werden Dark- und Deepweb in den Medien als ein und dasselbe bezeichnet, doch dies ist nicht der Fall. Das Darknet ist über ein Peer-to-Peer-Netzwerk erreichbar und sämtliche Daten werden anonym weitergegeben. Dies soll den Nutzer sozusagen „unsichtbar“ machen. Das heißt, er kann sich anonym und frei im Netz bewegen. Das Deep Web weist lediglich Websiten und Datenbanken auf, die für normale Suchmaschinen, wie zum Beispiel Google, Ecosia und Bing, nicht auffindbar sind.

Ich weiß nicht so richtig, was ich von dem Darknet halten soll. Eins steht jedoch fest! Ich finde es abartig! Ich finde es einfach nur pervers, wie mit Menschen gehandelt wird. Es ist grausam, wie sie als Sexsklaven angepriesen, als Kannibalismusopfer verkauft oder als Möbelstücke verarbeitet werden! Ich glaube schon lange nicht mehr an das Gute der Menschheit und spätestens, wenn man einmal im Darknet war, verliert auch der naivste Mensch den Glauben an sie.

 

„dark“ von Majo Gordillo lizensiert unter (CC BY-NC-ND 2.0)