Diese Gefühl, dass man glücklich ist und dieses Glück nie enden mag, dieses Gefühl drückt der Film „Good Bye, Lenin!“ aus dem Jahr 2003 aus. Er handelt von Alex, einem jungen Elektroinstallateur. Der Film spielt in der Wendezeit, zwischen den Wochen vor dem Mauerfall und der deutschen Einheit.

Alex‘ Mutter bricht zusammen und erleidet einen Herzinfarkt, als sie ihren Sohn gegen das kommunistische System der DDR demonstrieren sieht, da sie streng kommunistisch ist. Als Folge des Infarktes fällt sie ins Koma. Bei Alex läuft in der folgenden Zeit alles drunter und drüber, seine Arbeitsstelle wird aufgelöst und er muss nun mit dem West‐Berliner Filmfreak Denis zusammenarbeiten, seine Schwester wird schwanger und wohnt mit ihrem Freund, dem Kind und Alex zusammen in der viel zu kleinen Wohnung. Als ob das alles nicht reicht ‚verliebt er sich auch noch  in eine russische Krankenschwester, die seine Mutter betreut. Alex, gespielt von Daniel Brühl, ist aber alles andere als gestresst. Seelenruhig erzählt er als Off‐Stimme, was — begleitet von den politischen Umbrüchen — alles in seinem Leben passiert.

Schließlich wacht Alex‘ Mutter aus dem Koma auf. Sie darf sich allerdings nicht aufregen, da dies ihren Kreislauf schaden würde. Somit tun Alex, seine Schwester und ihr Freund mit der Unterstützung von Lara, der Krankenschwester, mit der Alex nun zusammen ist, alles, um der Mutter zu vermitteln, dass die DDR noch als das kommunistsich‐partiotistische Land existiert, wie es immer ihr Ideal war. So entstehen abenteuerliche Geschichten, wie etwa, dass Coca‐Cola ihr Cola‐Rezept aus der DDR gestohlen hat. Alex beginnt darauf die ganze Stadt nach alten Sachen aus der DDR zu durchsuchen und erkundet dabei die ganze Stadt, die er bis dahin nur zum Teil kannte. Er findet sie und dreht mit Denis‘ Hilfe sogar kleine Nachrichtenfilme, damit der Mutter alles so real wie möglich erscheint.

Schließlich wird das Rad neu erfunden‐ langsam versucht Alex seine Mutter an die neue Situation zu gewöhnen — allerdings wollen die Menschen aus dem Westen in den Osten und nicht umgekehrt, wie es in der Realität geschehen ist. Alex tut all dies sehr liebevoll, ist sein Vater doch vor langer Zeit, als Alex noch ein kleiner Junge war, in den Westen geflohen, sodass seine Mutter die beiden Kinder alleine aufziehen musste. Schließlich finden die Kinder ihren Vater, der in West‐Berlin lebt. Er besucht draufhin seine Ehefrau ein letztes Mal, wenige Tage später stirbt Alex‘ Mutter — drei Tage nachdem die Wiedervereinigung stattfandt und in der erfundenen Welt von Alex‘ Mutter die Mauer für die Menschen im Westen geöffnet wurde.

Der Film ist sehr berührend und emotional und war 2003 ein Kassenschlager mit mehr als sechs Millionen Kinobesuchern, zudem gewannen der Film und seine Darsteller insgesamt neun Deutsche Filmpreise.