Das Buch „Schattenkinder“ wurde von Margaret Peterson Haddix  1995 veröffentlicht.

Luke Garner ist ein zwölfjähriger Junge, der in einer Gesellschaft lebt, in der nur zwei Kinder pro Familie erlaubt sind. Er ist aber ein drittes Kind und darf deshalb eigentlich nicht existieren. Er muss sich sein ganzes Leben verstecken. Nur manchmal darf er rausgehen.  Aber auch nur, weil die Farm, auf der er lebt, in der Nähe eines Waldes liegt.

Luke hat zwei Brüder, mit denen er eine nicht so gute Beziehung hat. Die Bindung zu seinem Vater ist auch nicht so gut. Seine Bezugsperson ist seine Mutter. Sie leistet ihm Gesellschaft, denn sie ist auch den ganzen Tag zuhause.

Aber ein Tag verändert sein ganzes Leben. Seine Familie muss ihren Wald verkaufen, um Platz für die neuen Häuser der Barone zu machen. Für Luke heißt das, dass er vielleicht nie wieder rausgehen darf. Ist der Wald abgeholzt, hat Luke keine Zuflucht mehr, wenn die Bevölkerungspolizei kommt und das Haus der Garners durchsucht.

Luke entdeckt in seinem Zimmer, dass auf dem Dachboden Ventilatoren sind. Durch diese beobachtet er die Bauarbeiter, die jeden Tag kommen, um die Häuser der Barone fertigzubauen. Als die Häuser fertig sind, entdeckt Luke im Nachbarhaus ein weiteres Schattenkind. In einem günstigen Moment schleicht er sich heimlich zur Hintertür raus und rennt hinüber ins Nachbarhaus.

Dort lernt er das Mädchen Jen kennen, die ebenfalls ein Schattenkind ist. Sie unterhalten sich lange und Luke besucht sie fast täglich. Nach einigen Besuchen erzählt sie Luke von ihrer geplanten Kundgebung. Sie zeigt Luke einen Chatroom, in dem fast tausend Schattenkinder sind, die auch zur Kundgebung kommen wollen. Jen möchte, dass auch Luke mitkommt, um vor dem Haus des Präsidenten gegen das Bevölkerungsgesetz zu protestieren. Luke lehnt aber ab, weil er nicht erschossen werden will.

In der Nacht vor der Kundgebung verabschiedet sich Jen von Luke. Ein paar Tage später schleicht sich Luke erneut zum Nachbarhaus, um Jen zu fragen, wie die Kundgebung war. Doch Jen ist nicht da.

Plötzlich steht Jens Vater mit einer Waffe hinter Luke und möchte wissen, was er im Haus zu suchen hat. Luke sagt, dass er wie Jen ein Schattenkind ist und im Nachbarhaus  wohnt. Da erzählt Jens Vater, dass Jen bei der Kundgebung erschossen wurde und bietet Luke falsche Papiere an. Er müsse sich zwar von seiner Familie trennen und mit falschem Namen leben. Aber dafür bräuchte er sich nicht mehr verstecken.

Luke muss die schwerste Entscheidung in seinem Leben treffen. Schließlich entscheidet er sich für die falschen Papieren, um anderen Schattenkindern zu helfen.

Ich finde das Buch Schattenkinder gut, weil man in diesem Buch mehr über das Leben von Kindern, die sich verstecken müssen, erfährt. Außerdem wird erzählt, unter welcher Angst solche Kinder leben müssen. Zudem finde ich das Buch sehr spannend und kann es allen weiterempfehlen, die auch auf spannende Bücher stehen.

 

„schatten“ von Jan Ramroth lizensiert unter CC BY 2.0