Massentierhaltung – eine schreckliche Qual für viele Tierarten. Das Thema Massentierhaltung beschäftigt mich seit einiger Zeit und ich frage mich immer dasselbe – Warum? Hat nicht jeder ein Recht auf ein Leben? Muss das wirklich sein? Gibt es eine Antwort auf all diese Fragen?

Beispielsweise werden Hühner geboren, in kleinen Ställen mit vielen anderen Tieren gehalten und danach in LKW`s zu einer Schlachtfabrik gebracht. Die Hähne werden sofort aussortiert und von einem Fließband in eine Schreddermaschiene befördert. Das große Problem bei Massentierhaltung ist, dass die Produzenten immer mehr Tiere schlachten, wenn das Produkt oft gekauft wird. Wenn wir allerdings weniger Produkte aus Massenproduktionen und dafür mehr Biofleisch kaufen, wird im Anschluss weniger Fleisch in einer Massenproduktion produziert!

Zum Beispiel Schweinefleisch ist eines der meistgekauften Tierprodukte. Jedoch ist die Haltung der Schweine in der Massentierhaltung ein wahrhaftige Schande. Die Schweine werden in Ställen gemästet, bis sie sich selbst nicht mehr auf den Beinen halten können. Sie müssen dazu noch Frischlinge versorgen, wenn sie schon im Sterben liegen. Doch was wäre, wenn dieses Leid uns zugefügt werden würde? Ist es wirklich fair, dass die Tiere zur  Welt kommen, ohne eine Vorahnung zu haben, welches Leid sie erwartet?

Es gibt Wege, etwas dagegen zu tun. Jedoch gibt es nur ein paar Menschen unter vielen, die sich wirklich aktiv für eine bessere Haltung einsezten. Wenn wir alle etwas für die Tiere tun würden, wie beispielsweise Biofleisch zu kaufen, wäre die Folge, dass weniger Tiere in einer Massenproduktion geschlachtet werden, und das wäre schonmal ein kleiner Fortschritt zu einer besseren Haltung der betroffenen Tiere.

Jedoch halte ich nichts von vegetarischer oder sogar veganer Ernährung, da ich mir nicht vorstellen kann, dass man womöglich das ganze Leben ohne Fleisch oder gar auf tierische Produkte verzichtet. Allerdings können wir nur etwas verändern, wenn viele Menschen helfen!

„massentierhaltung 137/365“ von Nadja Varga lizensiert unter (CC BY-SA 2.0)