Marie Sophie Nuhn 9G1

2020.

Die Zukunft unserer Welt.

Doch wie wird sie aussehen, wenn wir weiter so unachtsam mit ihr umgehen?

Genau dieses Problem veranschaulicht der Film „ICE – der Tag an dem die Welt erfriert“. Außerdem zeigt er die Katastrophen, die entstehen, wenn der Mensch sich egoistisch verhält und auf die Natur keine Rücksicht nimmt.

Der Film handelt von dem Wissenschaftler Professor Thom Archer, welcher den Anfang einer weltweiten Katastrophe vorhersieht. Auf der Erde herrscht die größte Energiekrise aller Zeiten. Die Erderwärmung ist soweit vorangeschritten, dass unzählige Familien auf der Flucht sind, um bewohnbare Gebiete zu finden. Der Vorrat an fossilen Brennstoffen ist erschöpft und in den südlichen Ländern gibt es kein Wasser mehr. Lediglich unter der Arktis werden größere Mengen Erdöl vermutet, welches der Krise vorerst ein Ende setzen soll. So will der Energiekonzern „Halo“, unter der Leitung von Anthony Kavanagh, das Eis durchbrechen, um Bohrungen vorzunehmen. Thom Archer befürchtet, dass durch diese Maßnahmen irreparable Schäden an der Umwelt verursacht werden. Der Golfstrom würde unterbrochen, welches zu einer neuen Eiszeit führen würde. Er stellt seine Vermutungen seinen Vorgesetzten vor, jedoch wird er von diesen nicht ernstgenommen. Nun beschließt Archer auf eigene Faust Forschungen vor Ort anzustellen. Um die Bohrarbeiten nicht zu gefährden, wird Sarah Fitch, Leiterin der Rechtsabteilung bei Halo, angeheuert ihn stets zu beobachten.

Archer teilt seine Theorie mit ihr. Letzten Endes hatte er auch Sarah davon überzeugt, dass eine große Katastrophe bevorsteht. Durch die Bohrungen, so sagt es Archer, werden große Teile des Grönland-Gletschers zum Schmelzen gebracht. Dadurch würden große Spalten entstehen, durch die heißes Meerwasser strömen könnte. Dies würde dazu führen, dass der Golfstrom stillgelegt wird und das Wetter der Nordhalbkugel außer Kontrolle gerät. Noch ist es nicht unmöglich die Katastrophe zu verhindern, doch es kommt wie Archer vermutet. Eine neue Eiszeit tritt in Europa ein. Der Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

Ich persönlich habe diesen Film vor etwas längerer Zeit das letzte Mal im TV gesehen. Als wir uns jedoch in unserer Redaktion für das Thema Umwelt entschieden, fiel mir sofort DIESER Film ein. Was schließen wir daraus? Der Film bleibt im Gedächtnis und lässt einen erst mal nicht mehr los.

Fest steht: Der Mensch muss immer die Folgen seines Handelns überdenken. Und zwar, bevor es zu spät ist!

„pillars of ice“ von Anfuehrer lizensiert unter (CC BY-SA 2.0)