Donald Trump hat einen Haushaltsplan vorgeschlagen, in dem er 5,6 Billionen US‐Dollar fordert, um mehr in die Verteidigung und Sicherheit der USA zu finanzieren. Das beinhaltet hauptsächlich den Bau einer Mauer zwischen Mexiko und den USA. Dafür will Trump Sozialprogramme kürzen lassen, wie zum Beispiel Projekte zur Hilfe von armen Menschen. Die Entscheidung darüber liegt in den USA beim Senat, der gesetzgebenden Kraft (Legislative), der USA. Die Demokraten im Senat hindern Trump aber an der Durchführung seines Plans. Eines der Probleme davon ist, dass der Plan den Wahlversprechen von Trump komplett widerspricht, da Trump einen ausgeglichenen Haushaltsplan versprochen hat. Nach mehreren Verhandlungen über den Plan, fing Trump an, mit einem Shutdown der Regierung zu drohen. Als es immer noch nicht zu einer Lösung kam, rief Trump den Regierungsshutdown aus. Das zögert er hinaus, bis die Senatsmitglieder, die dagegen gestimmt haben, ihre Meinung ändern. Falls man seine Meinung nicht ändern sollte droht Trump sogar damit den Notstand auszurufen, was ihn berechtigen würde, seinen Plan ohne die Zustimmung des Kongresses durchzuführen. Das könnte Trump zwar auch sofort machen, jedoch will er lieber darauf warten, dass der Senat zustimmt.

Am Freitag den 25.01.2019 hat Trump den Shutdown vorerst beendet, diese Übergangslösung soll zumindest bis zum 15.02.2019 bleiben. Man hat sich auf ein Budgetgesetz geeinigt, welches aber nicht den Mauerbau beinhaltet. Der Mauerbau war aber ein Wahlversprechen Trumps, weswegen dieser Kompromiss noch nicht endgültig ist.