• Ausgabe 19

    Geposted am 11. November 2009.

    Geschrieben von Niklas Sonnenschein.

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    „Die Natur kommt ohne uns aus — wir aber nicht ohne sie“

    Nun ist es offi­zi­ell: Mit der Aus­zeich­nung als „Umwelt Schule“, ver­lie­hen durch das Hes­si­sche Kul­tus­mi­nis­te­rium in der Melsun­ger Gesamt­schule am ver­gan­ge­nen Frei­tag, erhält die Ursu­li­nen­schule einen wei­te­ren Beweis, dass sich ihr Enga­ge­ment bezahlt gemacht hat.

    Über 100 Schu­len hat­ten am Frei­tag, den 30. Okto­ber, die Mög­lich­keit ihre Pro­jekte vor­zu­stel­len und gesam­melte Erfah­run­gen an andere Schu­len wei­ter­zu­ge­ben. Durch die Viel­fäl­tig­keit des Begriffs „Umwelt“ konn­ten die Prä­sen­ta­tio­nen der Schu­len unter­schied­li­cher nicht sein: Die The­men reich­ten von der Neu­ge­stal­tung des Schul­ge­län­des über Solar­tech­nik bis hin zum gemein­schaft­li­chen Anle­gen eines Schul­tei­ches. Gerade das sei der Reiz die­ser Aus­zeich­nung, betonte der Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Mark Wein­meis­ter (CDU).

    Die Ursu­li­nen­schule prä­sen­tierte im Rah­men die­ser Ver­an­stal­tung gleich zwei Pro­jekte: Bei den so genann­ten „Bes­ser Esser-Tagen“ gehe es um die Wer­te­ver­mitt­lung von gesun­dem Essen, so Men­salei­ter Mar­tin Ehlers. Dies sei ein wesent­li­cher Bestand­teil auf dem Weg zu einer gesun­den Ernäh­rung. Bei dem zwei­ten Pro­jekt ging es um das Ein­spa­ren von Ener­gie, um die „Ener­gie­spre­cher“. Bio­lo­gie– und Phy­sik­leh­rer der Ursu­li­nen­schule Sören Sin­ger, der die­ses Pro­jekt vor zwei Jah­ren ins Leben geru­fen hatte, erklärte: „Durch die Ein­füh­rung der Ener­gie­spre­cher in allen Klas­sen legen wir die Ver­ant­wor­tung für den klas­sen­in­ter­nen Strom­ver­brauch in die Hand der Schü­ler selbst. Damit lernt man schon im frü­hen Alter, den Preis einer res­sour­cen­zer­stö­ren­den Welt zu schät­zen, damit wir auch noch spä­ter eine gesunde Umwelt haben.“

    Ein wei­te­res Anlie­gen der Aus­zeich­nung als „Umwelt Schule“, so Staats­mi­nis­te­rin Doro­thea Hen­z­ler, sei das Errei­chen von einem Zusam­men­spiel zwi­schen Schule und außer­schu­li­schen Orga­nen, als kon­kre­tes Bei­spiel sei die Kom­mu­ni­ka­tion zwi­schen Bank bzw. Förs­ter und Schule bei der Pflanz­ak­tion von über 3.000 Eichen der Gesamt­schule Melsun­gen genannt. Sie begrüße das rege Inter­esse bei die­sem Zer­ti­fi­kat und nehme dies als Ansporn, dass das Kul­tus­mi­nis­te­rium als „Offe­nes Ohr“ fungiere.

    Wäh­rend der Rede von Mark Wein­meis­ter ging ein Schmun­zeln über die Gesich­ter von Herrn Sin­ger und Herrn Ehlers, die als Ver­tre­ter der Ursu­li­nen­schule ange­reist waren. Das „Bes­ser Esser“-Projekt war ihm anschei­nend in Erin­ne­rung geblie­ben: „Hätte ich frü­her mal beim Thema Ernäh­rung in der Schule bes­ser auf­ge­passt, würde ich heute nicht so aus­se­hen, wie ich es momen­tan tue!“

    Dieser Artikel wurde am Mittwoch, den 11. November 2009 um 12:05 unter der Kategorie Ausgabe 19 geposted. Du kannst den RSS 2.0 Feed abonnieren, um über Kommentare zu diesem Artikel auf dem Laufenden zu bleiben. Hinterlass' doch mal eine Antwort!
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