Während der Arbeit, zu Hause oder auch manchmal in der Schule im Chemieunterricht benutzen die meisten whatsApp. Klar. Es ist praktisch immer zur Stelle, hat so gut wie nie ein Problem und man braucht nur einen Internetzugriff. Falls man keine Flat hat, was heutzutage echt selten ist, gibt es offene WLAN‐Netze bei Mc Donalds, Starbucks und natürlich das private WLAN‐Netzwerk zu Hause. Außerdem locken die whatsApp‐Manager damit, dass es im ersten Jahr kostenlos ist, in den darauf folgenden Jahren zahlt man lächerliche 89 Cent.

Dies alles ist ja schön und gut, aber wie sieht es überhaupt mit der Sicherheit aus?

whatsApp hat keine Verschlüsselung. Zudem liegt der Server in Amerika, dieser Standort ist keinesfalls seriös. Der Betreiber speichert den kompleten Chatverlauf. Natürlich sagen sich die meisten Nutzer: „Die haben sowieso kein Interesse an mir und an der Farbe des Zuckergusses auf meiner Torte. Sie haben ja auch keinen Bezug zu mir.“
Diese Überlegung greift jedoch zu kurz. Denn es werden nicht nur manche Daten gespeichert, sondern komplett alle Daten. Die Betreiber kennen also dein ganzes Leben und da muss jeder überlegen, ob das für ihn ok ist.

 

Doch was sind die anderen Optionen?

Telegram wird auch immer beliebter unter den Usern. Man sollte aber darauf achten, die Option „Secret Chat“ gezielt einzuschalten, dann sind die Daten verschlüsselt. Gegründet wurde Telegram zwar in Russland, jedoch sitzt die Zentrale in Deutschland. Ein weiterer Vorteil ist, dass es kostenlos für Android und iOS ist. Ein Nachteil: Telegram speichert aber auch alle Telefondaten des Users.

Ein weiteres Programm ist Threema. Dieses ist eindeutig seriöser und sicherer als whatsApp. Threema verwendet eine Ende‐zu‐Ende‐Verschlüsselung zwischen Absender und Empfänger. Außerdem liegt die Software auf einem Schweizer Server und damit ist sie sehr seriös. Jedoch ist die App kostenflichtig. Sie kostet einmalig für Android 1,60 Euro und für iOS 1,79 Euro.

Mein Fazit: whatsApp ist zwar am Anfang kostenlos, jedoch häufen sich die Kosten auch dort. Bei Threema muss man beim Herunterladen zwar zahlen, jedoch nur einmal!!

“ Broken egg“ von Sabrina Jelken lizensiert unter (CC BY‐NC‐SA 2.0)