Der Frühling kommt und die Blumen blühen wieder. Doch vielen Menschen ist zum Gähnen zumute. Was die Frühjahrsmüdigkeit verursacht und vertreibt erkläre ich in diesem Beitrag.

Was ist die Frühjahrsmüdigkeit?

Meistens zeigt sich das große Frühjahrsgähnen, wenn es ein paar Tage mit wärmeren Temperaturen gab. Nach Angaben des Marburger Schlafmediziners Werner Cassel spüren ungefähr ein Viertel der Bevölkerung die Frühjahrsmüdigkeit. Es gibt Menschen, welche sich schlapp und müde fühlen (trotz ausreichendem Schlaf), doch andere leiden sogar unter Kreislaufbeschwerden, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit oder Schlaflosigkeit. In den meisten Fällen ist die Frühjahrsmüdigkeit nach 2 Wochen überwunden. Es handelt sich also nicht um eine Krankheit, sondern um eine durch den Jahreszeitenwechsel hervorgerufene Erscheinung.

Ursachen

Es gibt viele Gründe. Zum einen ernähren sich Menschen in der kalten Jahreszeit fettreicher und bekommen weniger Elemente und Spurenelemente wie Vitamin D, Magnesium und Zink. Der Speicher für Aktivitäten ist somit leerer. Mit dem Temperaturwechsel weiten sich zudem die Blutgefäße — und der Blutdruck fällt ab, was Müdigkeit oder auch Kreislaufprobleme verursacht. Der Marburger Schlafmediziner Werner Cassel erklärt, dass der Mensch im Winter im Schnitt 20 bis 45 Minuten länger schläft. Dies ändert sich aber mit dem Frühling, da es zu dieser Jahreszeit am Abend länger hell ist und es am Morgen auch früher hell wird. Die Menschen werden aktiver und werden manchmal sogar vom Sonnenlicht anstatt des Weckers aus dem Schlaf geholt.

Was kann man gegen die Frühjahrsmüdigkeit unternehmen?

Am besten sollte man sich tagsüber viel bewegen, da durch das Licht die Produktion des Schlafhormons Melatonin gestoppt wird.

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